Ein Jahr länger Ruheplatzstraße – zum vierten Mal!

Aus der BBV-Sitzung vom 20.08.20 hat uns die Nachricht erreicht, dass wir nun noch ein weiteres Jahr auf unserer aktuellen Fläche bleiben dürfen! So gut diese Nachricht einerseits natürlich ist, hat diese Situation auch einen Haken, der leider immer deutlicher sichtbar wird: Jedes Jahr für ein Jahr verlängert zu werden, verhindert inzwischen seit zu langer Zeit, dass wir ernsthaft in die Fläche investieren können. Nach 7 Jahren gäbe es längst einiges zu erneuern, damit der Garten noch schöner wird. - Dennoch überwiegt natürlich die Freude über das weitere Jahr...

Warum können wir noch ein Jahr bleiben?

Die AMANDLA gGmbH befindet sich wegen Änderungen in der Bauplanung des Safe-Hub noch im Gespräch mit dem Bezirksamt. Da auf dem Grundstück eine Fernwärmeleitung entdeckt wurde, muss diese nun entweder verlegt oder die geplante Bebauung an eine andere Stelle platziert werden. Dadurch wird das Bauvorhaben nicht vor dem Herbst 2021 auf unserer jetzigen Fläche starten können.

Schön für alle Nutzer*innen des Gartens

Freuen können sich vor allem unsere Kooperationspartner*innen, die sozialen Einrichtungen, die Gärtner*innen und die Vielen, die den Garten nutzen. Egal ob als Ruheraum, Lernort, Kulturort, Nachbarschaftstreffpunkt oder Ort, der ein wenig Hoffnung in Zeiten globaler Katastrophen stiftet. Denn wir sind davon überzeugt, dass vor allem Großstädte Orte brauchen, an denen Ideen und Visionen für ein gutes Leben für Alle – jetzt und in Zukunft – Wirklichkeit werden.

Viele Versprechungen und genau so viel Ungewissheit

Seit mittlerweile über vier Jahren setzen wir uns nun dafür ein, dass der Gemeinschaftsgarten himmelbeet auch in Zukunft im Kiez existieren kann. Wir haben zahlreiche Lösungsvorschläge entwickelt, die bisher jedoch alle abgelehnt wurden. Wir können uns weiterhin vorstellen auf den Mettmannplatz zu ziehen. Vorausgesetzt das Bezirksamt ist bereit mit uns eine konstruktive Diskussion zu führen, in der alle Lösungen betrachtet werden und die ein gutes Nutzungskonzept des Platzes für Alle ermöglicht.

Wir werden mit der Unterstützung von vielen Helfer*Innen alles Mögliche tun, damit der Gemeinschaftsgarten auch in Zukunft im Kiez existieren kann. Von Politik und Verwaltung wünschen wir uns weiterhin, dass der Zeitgewinn aktiv genutzt wird und dass die politische Beschlusslage umgesetzt wird, den Gemeinschaftsgarten himmelbeet im Quartier zu erhalten. Nach den vielen Jahren der Unsicherheit wünschen wir uns eine langfristige Lösung für den Gemeinschaftsgarten.

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